Ernüchternde Pleite in der Oberpfalz

RL-Team 11/12

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Mit einer ernüchternden 1:3-Niederlage im Gepäck reiste das Regionalliga-Team des VfL am späten Samstagabend zurück nach Nürnberg. In einer schwachen Regionalliga-Partie behielten die Gastgeber letzten Endes verdient die Oberhand gegen einen ängstlich und uninspiriert spielenden Liganeuling. Das VfL-Team konnte dabei in keiner Phase an den über weite Strecken ordentlichen Auftritt gegen Dingolfing anknüpfen.

Erstaunlich dabei war, dass die Nürnberger emotional nie richtig ins Spiel fanden und den Gegner dadurch über weite Strecken einfach gewähren ließen ohne selbst entsprechenden Druck aufzubauen. Bereits zu Beginn des ersten Satzes lag der VfL immer ein paar Punkte im Rückstand, das Spiel wogte hin und her, ehe gegen Ende Sulzbach das Herz in die Hand nahm und die entscheidenden Punkte setzte. Im zweiten Durchgang kontrollierten die Nürnberger die Begegnung dann spielerisch und setzten sich mit klaren Aktionen bis zum 18:12 ab. Doch anstatt den Satz konsequent zu Ende zu spielen schlichen sich wieder leichte Fehler ein und die Die Mannschaft von Trainer Manuel Wolz kam nochmal gefährlich heran, ehe dem VfL der 25. Punkt zum Satzausgleich gelang. Der VfL erwischte auch im Folgedurchgang den besseren Start und lag mit 13:8 in Front, alles schien sich wie erhofft zum Positiven zu wenden. Doch viele Unkonzentriertheit in allen Elementen, leichte Fehler, kein konsequentes Spiel sowie ein Gegner, der immer an seine Chance glaubte, brachten die Wende für Sulzbach! Alle Versuche, durch diverse Wechsel die einzelnen Elemente zu stabilisieren fruchteten nichts und der letztjährige Vierte sicherte sich durch beherztes Spiel verdient auch den letzten Durchgang.

Das Nürnberger Trainergespann Hartinger / Körper zeigte sich nach der Partie enttäuscht: „ Diese Niederlage tut richtig weh! Leider zeigte heute fast niemand aus der Mannschaft Normalform. Dies ist umso ärgerlicher, da Sulzbach sicherlich keine Übermannschaft ist. Aber im Gegensatz zu uns wollten sie heute unbedingt gewinnen und sind auch in der Körpersprache entsprechend aufgetreten. Da wäre heute sicher mehr drin gewesen, als diese am Ende verdiente Niederlage!“

Auf dem Weg, sich dem neuen Liga-Niveau Stück für Stück anzupassen, tritt der VfL somit etwas auf der Stelle. „Wichtig wird aber sein, dass wir aus unseren Fehlern lernen und in der nächsten Partie zeigen, dass wir ein ganzes Stück besser spielen können!“ Diese findet in 14 Tagen (22.10.11) gegen das Spitzenteam aus Planegg (16:00) in der Ballspielhalle Altenfurt statt.

 

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